章节大纲

    • pädik-Schnupperkurs: Pädagogisch-didaktische Kompetenzen kennenlernen

      Sie möchten in der Praxis anleiten, unterrichten oder Lernende in Pflege- und Gesundheitsberufen begleiten? Und Sie überlegen, ob die Weiterbildung pädik zu Ihnen passt? In diesem Schnupperkurs können Sie das ausprobieren, bevor Sie sich entscheiden.

      Aus jedem der Module haben wir ausgewählte Lektionen zusammengestellt. So bekommen Sie einen Eindruck von den Inhalten und von der Arbeitsweise der Weiterbildung: Sie lesen Fachtexte, bearbeiten kurze Aufgaben, testen Ihr Wissen in Quizzen und sehen Videos zu den einzelnen Modulen.

      Das erwartet Sie
      • Pädagogik und Bildung: Was ist Bildung und warum ist lebenslanges Lernen im Beruf wichtig?
      • Pädagogische Psychologie: Grundbegriffe der Entwicklungspsychologie und wie Lernen gelingt
      • Didaktik: Unterricht nach Klafki analysieren und passende Lehrmethoden auswählen
      • Fachdidaktik: Unterricht planen und gestalten
      • Praxis: Kollegiale Beratung an einem Dilemma aus dem Berufsalltag
      • Lernaufgaben: Aufgaben entwickeln, die Lernende wirklich weiterbringen
      • Praxisanleitung: Anleitung vor Ort planen, durchführen und reflektieren

       

       

      Wie der Kurs funktioniert

      Sie arbeiten in Ihrem eigenen Tempo und wählen selbst, womit Sie anfangen. Ihre Aufgaben werden nicht bewertet. Sie dienen Ihrer eigenen Reflexion. Der Zugang ist für Sie 30 Tage freigeschaltet.

      Und danach?

      Wenn Sie Lust auf mehr bekommen haben, finden Sie alle Informationen zur vollständigen Weiterbildung und zur Anmeldung auf der Website: Pädagogisch-didaktische Kompetenzen für Gesundheits- und Pflegeberufe an den Lernorten Schule und Betrieb


  • Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Weiterbildung pädik: Pädagogisch-didaktische Kompetenzen für Pflege- und Gesundheitsberufe.


    • Informationen zu pädik:

      pädik ist ein online Bildungsangebot im Bereich Pädagogik, Didaktik, Methodik und pädagogischer Praxis zur Qualifizierung von Absolvent*innen pflege- und gesundheitsbezogener Studiengänge.


    • Hinweis zu den pädik-Hintergrundfarben

    • Hinweis zu den Textquellen in diesem Schnupperkurs

      In der Weiterbildung pädik arbeiten Sie mit wissenschaftlichen Fachtexten. Die Originaltexte zu den Aufgaben sind größtenteils urheberrechtlich geschützt und nicht frei im Internet zugänglich. Wir können sie deshalb in diesem offenen Schnupperkurs nicht bereitstellen. Damit Sie trotzdem einen realistischen Eindruck von der Arbeitsweise bekommen, nutzen wir hier frei verfügbare, alternative Materialien. Sie dienen der Anschauung. 


  • Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen vor allem Theorien und Paradigmen der Allgemeinen Pädagogik, der Erziehungswissenschaften und auch der beruflichen Bildung.


    • Pädagogik

      Modul 1: Allgemeine Pädagogik - Einleitung

      In diesem Abschnitt möchten wir eine Begriffsbestimmung der Pädagogik vornehmen.

      Pädagogik beschäftigt sich mit Themen wie Erziehung, Bildung, Sozialisation und Kompetenzen. 

      Zunächst versuchen wir uns an einer Definition der Begriffe und gehen dann in die Tiefe.




    • Vorbereitungsaufgabe: Einführung

      Zur Einführung beschäftigen wir uns mit den Themen Erziehung, Bildung und Kompetenzen. Beginnen Sie mit  einer vorläufigen Definition der Begriffe: Greifen Sie dabei auf Ihre eigenen Erfahrungen bzw. Ihr Wissen und eine kleinen Recherche im Internet zurück (übrigens: Wikipedia ist keine wissenschaftliche Quelle!).

      Definieren Sie zunächst Erziehung, Bildung und Kompetenzen!

      Sie können bei der Beantwortung auf den hier hinterlegten Textauszug von Höcker und den Text von Tenorth zurückgreifen.

      Vergleichen Sie anschließend die Definitionen und identifizieren Sie Unterschiede und / oder Gemeinsamkeiten.


    • Pädagogik

      Berufliche Bildung - Einleitung

      In dieser Lektion nähern wir uns der Erziehungswissenschaft.

      "‚Kompetenzen‘ oder ‚learning outcomes‘ sind gegenwärtig viel diskutierte Begriffe, grundlegend sowohl für die Konzipierung und Steuerung der Allgemeinbildung als auch der Berufsbildung. Für die berufliche Bildung wurde mittels Rahmenvorgaben der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland – Kultusministerkonferenz (KMK) bereits 1999 mit der sogenannten Lernfeldsystematik ein kompetenzorientiertes Bildungsmodell durchgängig eingeführt (Gemballa & Kettschau 2010). Die unterschiedlichen Funktionen, rechtlichen Verfasstheiten und institutionellen Lenkungsmechanismen von
      Allgemein- und Berufsbildung in Deutschland bringen es mit sich, dass die Implementierung von Kompetenzmodellen oder outcome-orientierter Steuerung different verläuft" (Kettschau 2012).

      Kettschau, Irmhild (2012): Kompetenzmodellierung in der Beruflichen Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BBNE). In: Haushalt in Bildung & Forschung 1. S. 1-12. Online: https://www.pedocs.de/volltexte/2020/18262/pdf/HiBiFo_2012_1_Kettschau_Kompetenzmodellierung_in_der_Beruflichen.pdf


    • Berufliche Bildung

      Kettschau, Irmhild (2012): Kompetenzmodellierung in der Beruflichen Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BBNE). In: Haushalt in Bildung & Forschung 1. S. 1-12.
      Online: https://www.pedocs.de/volltexte/2020/18262/pdf/HiBiFo_2012_1_Kettschau_Kompetenzmodellierung_in_der_Beruflichen.pdf


      Lesen Sie den Textauszug und erklären Sie:
      1. Welche Bedeutung hat die Kompetenzorientierung für die berufliche Bildung?
      2. Wie sieht das Kompetenzstrukturmodell aus, mit dem die Autorin arbeitet?
      3. Wie lässt es sich auf Lehr-Lernarrangements anwenden?
      4. Wie kann ein Kompetenzentwicklungsmodell solche Arrangements strukturieren? 
      5. Welche Relevanz haben DQR und EQR insbesondere für die berufliche Bildung?
      Notieren Sie Ihre Antworten auf diese Fragen und gehen Sie dann zu dem Quiz zum Text!

    • Quiz mit Fragen zu 

      Kettschau, Irmhild (2012): Kompetenzmodellierung in der Beruflichen Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung


    • LLL

      Lebenslanges Lernen - Einleitung

      In dieser Lektion setzen wir uns mit dem Thema "Lebenslanges Lernen" auseinander.


      Briefmarke LLL








    • Aufgabe (und untenstehendes Quiz)
      Texte zur Geschichte und zur Bedeutung des Lebenslangen Lernens:

      Hinweis zur Textgrundlage dieses Quiz

      Die Aufgabe und das untenstehende Quiz beziehen sich auf einen kurzen Fachartikel von Peter Faulstich über die Zeitstrukturen des lebenslangen Lernens. Der Artikel umfasst drei Seiten und ist beim Verlag frei verfügbar (Open Access).

      Bitte lesen Sie den Text, bevor Sie das Quiz starten:

      → Artikel bei wbv Publikation herunterladen

      Falls der Download nicht startet, finden Sie den Artikel auch hier:
      → Artikelseite bei wbv Publikation
      → Volltext im Repositorium SSOAR

      Hinweis: Auf der Website des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) ist der Artikel zwar aufgeführt, der dortige PDF-Link funktioniert aber derzeit nicht. Nutzen Sie bitte die Links oben.

      Quelle: Faulstich, Peter (2008): Temporalstrukturen „lebenslangen” Lernens. Lebenslängliche Zumutung und lebensentfaltendes Potential. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 15 (1), S. 32–34. DOI: 10.3278/DIE0801W032. Lizenz: CC BY-SA 4.0.



      Konzentrieren Sie sich beim Lesen der Texte auf folgende Fragen:

      1. Welche Konzepte vom Lebenslangen Lernen lernen Sie in den jeweiligen Texten kennen?

      2. Aus welchen Perspektiven betrachten und interpretieren die jeweiligen Autor*innen das Lebenslange Lernen?

      3. Wie charakterisieren Sie Lebenslanges Lernen und welche Bedeutung hat es für die Menschen?

      Wenn Sie die Texte unter diesen Fragestellungen ein erstes Mal gelesen haben, beschäftigen Sie sich intensiver mit den Texten, um dann die zugehörigen Quiza-Aufgabe zu bearbeiten.

    • Quiz mit Fragen zu

      Faulstich (2008): Temporalstrukturen "Lebenslangen" Lernens


      Lesen Sie zuvor den Text: Faulstich (2008 - siehe oben)


  • Pädagogische Psychologie beschäftigt sich mit Erziehungs-, Unterrichts- und Sozialisationsprozessen und verfolgt das Ziel, eine Verbesserung der pädagogischen Praxis zu erreichen.


    • Emtwicklungspsychologie

      Entwicklungspsychologie - Einleitung

      In diesem Abschnitt richten wir unseren Blick auf die Entwicklungspsychologie.

      Was ist überhaupt Entwicklung?
      Versucht man, den kleinsten gemeinsamen Nenner der bisher vorliegenden Entwicklungsdefinitionen herauszuarbeiten, dann lässt sich Entwicklung nach Trautner (1992) wie folgt definieren:

      Definition
      "Entwicklung bezieht sich auf relativ überdauernde und aufeinander bezogene intraindividuelle Veränderungen des Erlebens und Verhaltens über die Zeit hinweg." 
      (Lohaus, Vierhaus 2019)


    • Aufgabe „Grundbegriffe der Entwicklungspsychologie”

      Reichen Sie bitte als PDF-Datei auf maximal zwei Seiten die Antworten zum Text von
      Lohaus et al. (2024) [Lohaus, A., Vierhaus, M. & Lemola, S. (2024). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor (5. Aufl.). Springer] ein.

      Hinweis zur Aufgabenbearbeitung 

      Grundlage ist Kapitel 1 aus: Lohaus, A., Vierhaus, M. & Lemola, S. (2024). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor (5. Aufl.). Springer.

      Statt des gedruckten Kapitels arbeiten Sie bitte mit diesen drei kostenlosen Angeboten, alle ohne Anmeldung nutzbar:

      1. Kapitel 1 zum Anhören (MP3)
      Der Verlag stellt das Kapitel als Hörbeitrag bereit. Sie können es direkt im Browser abspielen oder herunterladen, zum Beispiel für unterwegs.
      →

      Gut zu wissen: Die Hörfassung stammt aus einer früheren Auflage des Buchs. Der Aufbau des Kapitels ist gleich geblieben, einzelne Formulierungen können abweichen.

      Wenn Sie neugierig geworden sind, finden Sie in der Übersicht aller Hörbeiträge auch die weiteren Kapitel, etwa zu Theorien und Methoden der Entwicklungspsychologie. Für diese Aufgabe genügt Kapitel 1.

      2. Karteikarten zu Kapitel 1
      Die wichtigsten Fachbegriffe des Kapitels gibt es als digitale Karteikarten: sieben Begriffe mit kurzen Erklärungen, etwa „Entwicklung” oder „Reifung”. Sie eignen sich gut, um nach dem Hören das eigene Verständnis zu prüfen.
      → Karteikarten nach Kapiteln (Klick auf „Kapitel 1" – Sie werden zur Lernplattform Quizlet weitergeleitet)

      3. Kontrollfragen zu Kapitel 1
      Die sechs Kontrollfragen aus dem Buch stehen ebenfalls online. Musterlösungen gibt es nicht, die Antworten erarbeiten Sie sich aus dem Hörbeitrag.
      → Kontrollfragen

      So gehen Sie am besten vor
      Lesen Sie zuerst die Kontrollfragen, hören Sie dann Kapitel 1 und machen Sie sich Notizen. Zum Schluss gehen Sie die Karteikarten durch. Eine Abgabe ist nicht nötig, die Aufgabe soll Ihnen zeigen, wie das Textstudium in pädik abläuft.

      Aufgabe

      • Was ist Entwicklung?

      • Auf welche Zeitstrecken bezieht sich Entwicklung?

      • Und was ist der Gegenstand der Entwicklungspsychologie?


      Textstudium:

      Lohaus, A., Vierhaus, M. & Lemola, S. (2024). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor (5. Aufl.). Springer

      Kontrollfragen:
      Beantworten Sie die Kontrollfragen des Textes:

      1. Wie lässt sich der Begriff Entwicklung definieren?

      2. Welche Aufgaben der Entwicklungspsychologie lassen sich unterscheiden?

      3. Auf welche Zeitstrecken lässt sich der Begriff der Entwicklung beziehen?

      4. Warum bezog sich die Entwicklungspsychologie traditionell besonders stark auf das Kindes- und Jugendalter?

      5. Welche Voraussetzung sollte vorliegen, damit eine Orientierung am Lebensalter bei der Beschreibung von Entwicklungsverläufen sinnvoll ist?

      6. Welche Hinweise lassen sich als Indiz dafür nutzen, dass es auch in der Humanentwicklung qualitative Entwicklungsveränderungen geben könnte?


  • Didaktik als Wissenschaft und Praxis vom Lernen und Lehren befasst sich mit Voraussetzungen, Entscheidungen, Begründungen sowie Prozessen und Ergebnissen bei institutionalisiertem Lehren und Lernen.


    • Methodisches Handeln ist die Grundlage des Lernens und des Lehrens - Einleitung

      Lehr-Methoden

      In diesem Abschnitt erfahren Sie Wissenswertes zum Schwerpunkt Methoden – zur Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen. Nachdem wir uns den Inhalten der Didaktik genähert haben, möchten wir uns nun die damit zusammenhängenden Methoden genauer anschauen.


      Lehr-Methoden / Unterrichtsmethoden

      In der unterrichtsmethodischen Literatur herrscht ein erhebliches begriffliches Durcheinander. Deshalb bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als bei der Lektüre von allgemein- und fachdidaktischer Literatur jeweils ganz genau hinzuschauen.

      Am besten erarbeiten Sie sich ein eigenes Methodenverständnis und eine dazu passende Arbeitsdefinition. 

      (...)

      Methodisches Handeln ist also die materiale Grundlage des Lernens und des Lehrens.
      Es führt – wenn’s gut geht – zur „Aneignung von Welt“ bzw. „Wirklichkeit“, und damit wird von allen Methodentheoretikern nicht nur der Erwerb von Wissen, sondern auch die Verinnerlichung von Kultur, der Aufbau von Haltungen u. a. m. gemeint.

      (...)


      (vgl. Meyer, Hilbert (2002): Unterrichtsmethoden. In: Kiper, Hanna; Meyer, Hilbert; Topsch, Wilhelm (Hrsg.): Einführung in die Schulpädagogik. Cornelsen Verlag, Berlin, S. 109 ff.)

    • Methodenpools

      Online finden Sie zahlreiche Webseiten mit Methodenpools. Diese Methodenpools vermitteln einen Überblick über Unterrichtsmethoden und stellen einzelne Methoden vor. Hier einige Beispiele:

      • Methodenpool Uni Köln
        Unterrichtsmethoden im konstruktiven und systemischen Methodenpool. Lehren, Lernen, Methoden für alle Bereiche didaktischen Handelns:

      • Methodensammlung QUA-LiS NRW
        Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule: Methodensammlung

      • Kurskatalog Lehrideen – Methoden
        Netzwerk Hochschuldidaktische Weiterbildung NRW: Lehridee - Methoden
        (Hauptautor*innen: Eva-Maria Schumacher, Tobina Brinker)

      • Methoden-App des Berliner Zentrums für Hochschullehre
        Der Grundstock der Methoden-App stammt aus Kiehne, Björn; Hoffmann, Sarah G. (2016):
        Ideen für die Hochschullehre. Ein Methodenreader. Universitätsverlag der TU Berlin, Berlin.


      Aufgabe:

      1. Bitte schauen Sie sich die einzelnen Angebote im Detail an.
        Wie wurde versucht, ein Überblick über die Unterrichtsmethoden darzustellen?
        Welcher Methodenpool gefällt Ihnen persönlich am besten?
        Welcher wird Ihnen in Ihrer Praxis helfen?

      2. Teilen Sie Ihre Antworten im Forum und diskutieren Sie dazu.

      3. Haben Sie noch weitere Methodenpools im Internet gefunden?
        Stellen Sie die URL und eine kurze Beschreibung gerne ins
        Forum.


  • In diesem Modul lernen Sie die Fachdidaktik der Pflege- und Gesundheitsfachberufe kennen. Zudem didaktische Ansätze zur Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen sowie die Bewertung ihrer Anwendung.


    • Grundbegriffe

      Theoretische Grundoptionen und Paradigmen der Fachdidaktik der Pflege- und Gesundheitsberufe - Einleitung

      In dieser Lektion bekommen Sie einen Überblick über die Grundbegriffe und erhalten einen ersten Einstieg in das Feld “Fachdidaktik”. Schauen Sie sich die hinterlegten Inhalte an und schließen Sie diese Lektion mit einem kleinen Quiz ab.

      Die Didaktik ist die Theorie des Lehrens und Lernens:

      • Die Allgemeine Didaktik gibt den Lehrenden aller Pflege- und Gesundheitsfachberufe Orientierung, Struktur und ein vertiefendes Verständnis zu der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen.

      • Die Fachdidaktik wendet sich hingegen an spezifische Adressat*innen eines wissenschaftlichen Bereichs.
        Fachdidaktik beinhaltet die Wissenschaft vom pädagogisch angeleiteten Lehren und Lernen fachlich bezogener Inhalte, Methoden, Prinzipien und Aspekte.



    • Aufgabe
      Schauen Sie sich zum Einstieg in diese Lektion unsere kurze Videoanimation an und notieren sich die wichtigsten Inhalte. Lesen Sie zudem eine weitere Erklärung, was Fachdidaktik ausmacht.


    • Pflegepädagogik und Pflegedidaktik

      Zwei zentrale Begriffe im Kontext von Pflegebildung stellen Pflegepädagogik und Pflegedidaktik dar. Sie werden vielfach verwendet: Beispielsweise in Lehrbüchern, als Studiengangsbezeichnungen oder als Bezeichnung einer wissenschaftlichen Disziplin. Es ist jedoch nicht zwingend davon auszugehen, dass die Begriffe immer mit der gleichen Bedeutung verstanden und verwendet werden. Zur Konkretisierung der Begriffe Pflegepädagogik und Pflegedidaktik finden Sie hier ein Gespräch mit Nadin Dütthorn.

      Prof. Dr. Nadin Dütthorn erklärt zentrale Begriffe der Pflegedidaktik
      Link: Zur Konkretisierung der Begriffe Pflegepädagogik und Pflegedidaktik

    • Aufgabe

      Beantworten Sie die Fragen zu den Grundbegriffen.


    • Optionale Vertiefung

      Bei Bedarf an weiteren Definitionen finden Sie unter folgenden Link eine Sammlung vieler Begrifflichkeiten der Allgemeinen Didaktik und Fachdidaktik.

      Link zu Grundbegriffen „DIDAGMA“

  • Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf der Praxisbegleitung sowie praxisbezogenen berufspädagogischen Studien und Praktika.


    • Schauen Sie sich folgendes Erklär-Video von Frau Prof. Dr. Schallenkammer zum Einstieg in das Modul Praxis an.


    • Dilemma

      Lektion: Was ist ein Dilemma?

      In diesem Abschnitt möchten wir uns dem Begriff "Dilemma" nähern und hierzu Überlegungen anstellen.

      Zum Einstieg zwei Fragen an Sie:

      • Wie würden Sie den Begriff erklären und ggf. anhand von beispielhaften Situationen beschreiben?

      • Welche Bedeutung sehen Sie für die Berufspädagogik – für Sie und Ihre kommende Berufspraxis?

    • Arbeitsauftrag: Selbst erlebte Dilemma-Situation schriftlich bearbeiten
      (60 Minuten)

      Dilemma
      (1) Beschreiben Sie möglichst detailliert eine konkrete praxisbezogene Entscheidungs- und Handlungssituation mit „Dilemma-Charakter“, die Sie selbst erlebt bzw. beobachtet haben.

      Bitte schreiben Sie diese Situation/Erfahrung in 15 Minuten in vollständigen Sätzen nieder und laden dies als pdf hoch.

      Bleiben Sie nah am Erlebten:

      • Wie genau war der Verlauf der Situation, wer hat was getan, gesagt?

      • Wie waren die Rahmenbedingungen der Situation und der Beteiligten?

      • Welche Gefühle wurden bei Ihnen selbst und den Anderen wahrgenommen? Beschreiben Sie diese.


      (2) Bitte beantworten Sie in 45 Minuten in vollständigen Sätzen folgende Fragen. Gehen Sie chronologisch vor und versuchen Sie, alle Fragen zu beantworten. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten, notieren Sie bitte kurz, warum nicht.

      • Warum handeln die Beteiligten in dieser Situation so, wie sie es tun? Welchen Sinn ergibt ihr Verhalten?
      • Beziehen Sie die Perspektiven der verschiedenen Akteure ein:
      • Wie hat sich das Geschehene aus der Perspektive verschiedener Beteiligter dargestellt?
      • Entwerfen sie rückblickend andere Handlungsmöglichkeiten und Lesarten.
      • Begründen Sie getroffene Entscheidungen.
      • Setzen Sie ggfs. den konkreten Einzelfall in Beziehung zu anderen Fällen und Situationen.
      • Ziehen Sie theoretisches Wissen hinzu: Welche Theoriebezüge sind denkbar und helfen Ihnen die Situation zu deuten?
      • Beziehen Sie Ihre eigene biografische Entwicklung ein und stellen Sie dar, welche Fragen und Herausforderungen sich für Sie persönlich aus der Handlungssituation ergeben

    • Weiterführende Literatur

      Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie hier frei zugängliche Texte zu den Themen dieses Moduls.

      Zur Arbeit mit Dilemma-Situationen

      • Nentwig-Gesemann, I./Fröhlich-Gildhoff, K./Pietsch, S. (2011): Kompetenzentwicklung von FrühpädagogInnen in Aus- und Weiterbildung. In: Frühe Bildung, Jg. 2011, Heft 0. https://econtent.hogrefe.com/doi/epdf/10.1026/2191-9186/a000003
        Der Grundlagentext zum Verfahren, mit einem Praxisbeispiel.
      • Skintey, L. (2023): Dilemma-Situationsanalyse. Eine Methode zur Professionalisierung angehender Lehrpersonen für den Umgang mit sprachlich-kulturell heterogenen Lerngruppen. In: HLZ – Herausforderung Lehrer*innenbildung, 6(1), 1–17. https://doi.org/10.11576/hlz-5427
        Der Beitrag zeigt die Methode an einer studentischen Fallbearbeitung.

      Zur Kollegialen Fallbesprechung

      In der Weiterbildung arbeiten Sie in Modul 5 außerdem mit der Kollegialen Fallbesprechung. Im Schnupperkurs ist dieser Teil nicht enthalten. Wenn Sie einen Eindruck gewinnen möchten, finden Sie hier eine gute Einführung: