- Dozent/in: MüllerKatharina
campUAS
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- Dozent/in: RaabKarla
Dieses Seminar setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie wird präventiv mit dem Thema sexualisierte Gewalt in ausgewählten spezialisierten Beratungseinrichtungen und Betreuungseinrichtungen (Hort) umgegangen? Aus den Perspektiven der Erwachsenen sollen ihre Erfahrungen zu der Umsetzung von Schutzkonzepten der Einrichtungen erhoben werden. Insbesondere sind Erfahrungen zum Umgang mit Beschwerden von Kindern (Beschwerdemanagement ) als Teil des Schutzkonzeptes interessant.
- Dozent/in: NollMilena
Transformative Soziale Arbeit „Die Soziale Arbeit in ihrer derzeitigen Form hat (…) die Aufgabe, sich auf die
unterprivilegierten Menschen zu konzentrieren – auch, um ein insgesamt ausbeuterisches
System zu stabilisieren. Indem Soziale Arbeit aber vornehmlich die Schäden des Systems
repariert, ohne die dahinterliegenden, ursächlichen Strukturen zu beleuchten, erhält sie auch
die imperiale Lebens- und Produktionsweise aufrecht (Brand/Wissen 2017). Gleichzeitig ist gerade in Krisenzeiten kaum eine Profession näher an den individuellen und
kollektiven Lebenslagen als die Soziale Arbeit: Das Ausmaß von Prekarisierung, Gewalt und
unzureichender staatlicher Daseinsvorsorge wird in diesen Zeiten in brutalem Maße sichtbar. Doch kann in dieser Nähe auch das besondere Potenzial erkannt werden, konkrete
Transformations- und Empowermentprozesse vor Ort anzustoßen und diese demokratisch und
gerecht auszugestalten. Insofern Akteur*innen der Sozialen Arbeit ihre überwiegende
Einzelfallfixierung und Depolitisierung überwinden, können sie auf den Pfaden der
sozialökologischen Transformation eine wegbereitende Rolle einnehmen. Dieses der Sozialen
Arbeit inhärente Potenzial der Befreiung, um mit Augusto Boal (2016: 354) zu sprechen, soll
in diesem [Projektmodul] näher untersucht werden.“ (Brokow-Loga 2022: 267, 268)
Ziel des Projektstudiums: In diesem Seminar sollen vielfältige Möglichkeiten vorgestellt und erprobt werden, wie
politische Bildungsprozesse anhand von machtkritischen Konzepten zu transformativer
Sozialer Arbeit angestoßen werden können.
- Dozent/in: EckhardtJessica
- Dozent/in: FargiorgioJamira
- Dozent/in: Fb4Servicezimmer
- Dozent/in: HedderichPatrice-Joel
- Dozent/in: KollenderPia
- Dozent/in: KollenderPia

- Dozent/in: BartoschMatthias
- Dozent/in: WollbaumHannah
Die menschengemachte Klimakrise verstärkt die Häufigkeit und Intensität von Fluten, Stürmen, Erdbeben, Hitzewellen und Dürren. Die Folgen dieser Katastrophen sind sozial, psychologisch, ökologisch und ökonomisch spürbar und treffen „die verwundbarsten Menschen und Systeme unverhältnismäßig stark“, wie nicht nur der Weltklimarat in seinem letzten IPCC-Bericht betont. Als gerechtigkeitsorientierte Profession nimmt auch die Soziale Arbeit eine immer aktivere Rolle in der Katastrophenhilfe ein. So tragen Organisationen und Initiativen der Sozialen Arbeit bis heute zur Bewältigung der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und der Eifel bei, indem sie betroffene Menschen und Gemeinschaften durch Beratungsangebote, sozialraumorientierte Ansätze und zielgruppenspezifische Jugendarbeit uvm. unterstützen.
Ausgehend von konkreten Angeboten, die im Rahmen der Fluthilfe seit 2021 umgesetzt werden, entwickeln wir in diesem Seminar handlungspraktische Konzepte für die Soziale Arbeit in der Katastrophe. Für den Praxisbezug ist unter anderem ein Seminarbesuch von erfahrenen Fachkräften vorgesehen; zudem ist die Veranstaltung an das partizipative Praxisforschungsprojekt „TransKat“ (Transformationswissen für die Katastrophenhilfe, www.transkat.de) angedockt. Gemeinsames Lernen über die Klimakrise und die Soziale Arbeit als Akteurin der sozial-ökologischen Transformation rundet das Seminar ab.
- Dozent/in: EickJohannes