- Dozent/in: HeesenJulia
- Dozent/in: PelzerMarei
- Dozent/in: PichlMaximilian
- Dozent/in: WombacherMartha
campUAS
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Empowerment ist ein umfassender Ansatz zur Förderung von Autonomie, Selbstbestimmung und Einflussnahme. In dieser Veranstaltung wird beleuchtet, wie Empowerment-Konzepte in soziale Organisationen integriert werden können. Dabei wird der Fokus sowohl auf die individuelle als auch auf die interaktionale und organisationale Ebene gerichtet.
Zentrale Fragen sind:
- Wie lassen sich die Selbstmanagementfähigkeiten von Mitarbeiter*innen und Zielgruppen fördern, damit sie befähigt werden, ihre eigenen Aktivitäten zu planen, zu organisieren und zu steuern?
- Wie können Prozesse, Strukturen und Entscheidungsmechanismen in sozialen Organisationen gestalten werden, um Mitarbeiter*innen zu stärken und zu ermächtigen?
- Wie lassen sich Kontextbedingungen schaffen, die die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Mitarbeiter*innen fördern und zudem einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität derjenigen haben, die sie unterstützen?
In dieser Veranstaltung werden nicht nur theoretische Grundlagen zum Empowerment diskutiert, sondern auch ganz konkret Methoden zur Förderung von Selbstmanagementfähigkeiten und Empowerment in der praktischen Anwendung erprobt.
- Dozent/in: MaurerIngmar
Die Profession Soziale Arbeit ist aus der Sicht der Gouvernementalität als ein Feld von Machtverhältnissen ,Regierungsweisen und praktischen und wissenschaftlichen Wissensformen zu analysieren. Sie bewegt sich in der Spannung zwischen Ermächtigung und Unterdrückung. Das Foucaultsche Konzept der Gouvernementalität hilft dabei, diese Verwicklungen im Sinne einer kritischen Selbstbefragung aufzuspüren. Zunächst sollen die theoretischen Konzepte der Gouvernementalität erarbeitet werden, um dann den Blick auf den Sozialstaat und die (Felder der) Soziale(n) Arbeit zu lenken.
- Dozent/in: AdolphsStephan

- Dozent/in: DusseBirgita
- Dozent/in: WisselJens Rainer
Soziale Arbeit sieht sich primär als Unterstützungs- und Hilfe-Instanz durch Erbringung sozialer Dienstleistungen. Nicht selten ist die Profession
unter dem Titel der Prävention eingebunden in die normalisierende Disziplinierung ihrer Klientel. Soziale Probleme als Folge von nicht mehr
wahrgenommenen Interessensgegensätzen und zunehmender sozialer Ungleichheit werden als Folge von „individuellen (Wahrnehmungs-,
Einstellungs-, Kompetenz- und Handlungs-)Defiziten“ (Stehr/Anhoru 2018, S.35) umgedeutet. Die ubiquitär vorhandenen Selektions- und
Exklusionsmechanismen des neoliberalen Kapitalismus gelten als unveränderbare „quasi natürliche“ Lebensbedingungen. Die Folgen des
Wettbewerbes, der immer auch VerliererInnen hervorbringt, werden den Individuen als selbstverschuldet zugeschrieben. Soziale Arbeit, ist
eingebunden in bestehende Macht- und Herrschaftsverhältnisse und trägt durch ihre überwiegend verhaltenspräventive Arbeit zur
Individualisierung und Harmonisierung gesellschaftlich erzeugter Problemlagen bei. Thema der Veranstaltung ist wie Soziale Ungleichheit
reproduziert und wie Anpassung an Anomie zur Abweichung umdefiniert wird, was wiederum Soziale Arbeit mit normalisierenden und
disziplinierenden Maßnahmen auf den Plan ruft. Angebote z.B. zur Stärkung der Resillienz, Erhöhung der Frustrationstoleranz und gesunden
Lebensführung sind nur einige Beispiele, die den Individuen die Verantwortung für ihr Scheitern in der Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft
zuschreiben. Beim Bildungserfolg, beruflichem Erfolg, Gesundheitserfolg sei eben jeder „seines Glückes Schmied“, unabhängig von dem ihm bei
Geburt zugewiesenen Sozioökonomischen Status, der in der Regel im Rahmen der Selektion sozial vererbt wird. Verhältnisprävention, in Form
struktureller Verbesserung der Lebenslage in Bezug auf Einkommen, Wohnen/Wohnumfeld, Gesundheitsbedingungen und -versorgung, Arbeits-
und Bildungsbedingungen der Klientel, würde den Abbau sozialer Ungleichheit und damit gesellschaftliche Veränderungen voraus setzen. Diese
„Interessenvertretung und politische Einflussnahme“, laut DBSH 2009 Aufgabe Sozialer Arbeit, tritt in der Praxis immer mehr in den Hintergrund.
- Dozent/in: DrechslerJudith

Kurs zur Erstellung einer wiss. Prpojektarbeit
- Dozent/in: NordsternMaud
- Dozent/in: RichterDaniela
- Dozent/in: ZeißMichaela

- Dozent/in: PölitzChristiane
- Dozent/in: TimmermannsStefan