Résumé de section

  • Diese Seite dient nur der Information. Wer an dem Expressionismus-Workshop interessiert ist, melde sich bitte bei:
    carsten.rohde@fra-uas.de


    Bei dem Projekt EXPRESSIONISMUS handelt es sich um einen 4-tägigen außercurricularen und freiwilligen Seminarworkshop. Der Workshop richtet sich an kunst- und kulturinteressierte Studierende aller Architekturstudiengänge und wird in deutscher Sprache durchgeführt.

    Zeit:  voraussichtlich 10.-13.08.2026 nach dem großen Prüfungsblock
    Ort:   Der Ort ist noch offen.

    • Es wird keine Leistungsnachweise geben. Freiwillige Beiträge sind aber gerne gesehen und für das Projekt hilfreich.
    • Es wird keine Noten geben.
    • Wir wollen die 4 Tage voll ausnutzen. D.h. es ist wahrscheinlich, dass wir die Abendstunden mitnutzen, z. B. für das Anschauen von Filmen.
    • Nach einer verbindlichen Zusage wird auch eine verbindliche Teilnahme erwartet.
    • Es wird Offenheit und Interesse erwartet.
  • Der Expressionismus war eine künstlerische Bewegung in Deutschland, die etwa zwischen 1905 und 1925 in Malerei, Literatur, Musik, Film, Theater und Architektur ihren Ausdruck fand. Entstanden in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, kann er als Höhepunkt einer radikalen Individualisierung verstanden werden. Auf der Suche nach Ursprünglichkeit und unmittelbarem Ausdruck wandten sich die expressionistischen Künstler einer intensiven Innenschau zu. Anders als in unserer Gegenwart, die stark von subjektiven Selbstdarstellungen geprägt ist und in der häufig von Ausdruck, Emotionen und Befindlichkeiten die Rede ist, war der schonungslose Blick auf das Ich jedoch oft von Verunsicherung und existenzieller Erschütterung begleitet.

    Der radikale Subjektivismus des deutschen Expressionismus weist viele Bezüge auf. Er knüpft an Traditionen der deutschen Romantik an und wurde u. a. von Friedrich Nietzsche, der Lebensreformbewegung, afrikanischer indigener Kunst, der damals neuen Psychoanalyse sowie – in Bezug auf das Konzept des Gesamtkunstwerks – von Richard Wagner beeinflusst.

    Zu unterscheiden ist zwischen einer frühen, vor dem Ersten Weltkrieg noch optimistischen und naturzugewandten Phase und einer späteren Phase, die durch Kriegserfahrungen, Revolution, die Dynamik der Großstadt und zuweilen hemmungslosen Kokaingebrauch geprägt war. Die Kunst nahm dabei teils dystopische und disruptive Züge an, während ihre Formensprache zugleich rasch popularisiert und zur Mode wurde.

    In diesem Workshop setzen wir uns anhand von zentralen Werke und Positionen mit der Vielschichtigkeit des Expressionismus auseinander. Referate sind – abgesehen von freiwilligen Beiträgen – nicht vorgesehen. Stattdessen betrachten wir Bilder (auch im Museum), lesen und rezitieren Texte, hören Musik, sehen Filme und besichtigen Architektur. Begleitend dazu diskutieren wir grundlegende Fragestellungen des Expressionismus, etwa seinen lebensumfassenden Anspruch im Sinne eines Gesamtkunstwerks oder das Spannungsverhältnis zwischen unmittelbarem Ausdruck und künstlerischer Inszenierung. Darüber hinaus betrachten wir auch Bewegungen, die dem Expressionismus vorausgingen, parallel zu ihm existierten oder sich in seiner Folge entwickelten.

  • MALEREI

     Künstlergruppe Der Blaue Reiter






     Künstlergruppe Die Brücke






     Andere Künstler





     ZEITSCHRIFTEN UND MANIFESTE



     

     LITERATUR


      Beispiel:  Der Gott der Sadt, Georg Heym (1910)
      https://www.deutschelyrik.de/der-gott-der-stadt.html


     MUSIK



      Beispiel:  Wozzeck, Oper von Alban Berg (1921)
      https://www.youtube.com/watch? ; v=jVmWimEX1gw&list=RDjVmWimEX1gw&start_radio=1



     TANZ




      Beispiel:  Hexentanz, Mary Wigman (1926)
      https://www.youtube.com/watch?v=wmDz_3JdElI



     FILM






     ARCHITEKTUR


     


     RAUMDEKORATION UND MODE



                                                                                                                                                 
      Prof. Carsten Rohde