EXPRESSIONISMUS
Perfilado de sección
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Bei dem Projekt EXPRESSIONISMUS handelt es sich um einen 4-tägigen außercurricularen und freiwilligen Seminarworkshop. Der Workshop richtet sich an kunst- und kulturinteressierte Studierende aller Architekturstudiengänge und wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Zeit: voraussichtlich 10.-13.08.2026 nach dem großen Prüfungsblock.
Ort: Der Ort ist noch offen.- Es wird keine Leistungsnachweise geben. Freiwillige Beiträge sind aber gerne gesehen und für das Projekt hilfreich.
- Es wird keine Noten geben.
- Wir wollen die 4 Tage voll ausnutzen. D.h. es ist wahrscheinlich, dass wir die Abendstunden mitnutzen, z. B. für das Anschauen von Filmen.
- Nach einer verbindlichen Zusage wird auch eine verbindliche Teilnahme erwartet.
- Es wird Offenheit und Interesse erwartet.
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Liebe Expressionismus-Teilnehmer*innen,
das Seminar findet wie geplant vom 10.-13.08. statt. Bitte stellt alle sicher, dass Ihr während des Seminars ganztägig und auch abends anwesend seid, denn an jedem Abend ist ein großer expressionistischer Stummfilm vorgesehen. Wer will, könnte sich im Vorfeld auch schon einmal im Städel-Museum umsehen.
Am 13.08. um 10.30 Uhr haben wir einen Besichtigungstermin im Behrensbau der Farbwerke Höchst. Hier wird aus Sicherheitsgründen eine Teilnahmeliste und Folgendes verlangt:- Im gesamten Industriepark gilt striktes Rauch- und Fotografierverbot.
- Für den Einlass ist ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis im Original erforderlich (Personalausweis oder Reisepass). Nicht-EU-Bürger benötigen zwingend einen Reisepass. Aufenthaltstitel mit der Bemerkung „Passersatz“, Führerscheine oder Schülerausweise sind keine gültigen Dokumente und werden nicht akzeptiert. Gruppenteilnehmer, die uns dies nicht vorlegen können ... können nicht an den Besichtigungen teilnehmen.
Alle Teilnehmer*innen müssen diese Bedingungen akzeptieren. Zudem müssen wir uns vorher einen Sicherheitsfilm ansehen.Ansonsten habe ich noch eine Bitte: Das Thema Expressionismus ist tief in einen zeitgeschichtlichen Kontext eingebunden. Damit ich nicht die ganze Zeit alleine sprechen muss, würde ich mich freuen, wenn sich jemand bereit erklärt, beispielsweise zu den folgenden Themen Informationen zusammenzutragen und diese im Seminar kurz vorzustellen:- Politische Situation in der Zeit von ca. 1900 bis 1929
- Gesellschaft in der Zeit von ca. 1900 bis 1925 (Fin de Siècle, „Goldene Zwanziger“)
- Lebensreformbewegung
- Akademische Kunst in Deuschland um 1900
- Fauvismus (Malerei)
- Symbolismus (Malerei und Literatur)
- Kubismus (Malerei)
- Futurismus (Malerei und Literatur)
- Kontruktivismus (Malerei)
Ich bitte um Mitteilung, falls sich jemand um diese Themen kümmern möchte.Carsten Rohde -
Der Expressionismus war eine künstlerische Bewegung in Deutschland, die etwa zwischen 1905 und 1925 in Malerei, Literatur, Musik, Film, Theater und Architektur ihren Ausdruck fand. Entstanden in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, kann er als Höhepunkt einer radikalen Individualisierung verstanden werden. Auf der Suche nach Ursprünglichkeit und unmittelbarem Ausdruck wandten sich die expressionistischen Künstler einer intensiven Innenschau zu. Anders als in unserer Gegenwart, die stark von subjektiven Selbstdarstellungen geprägt ist und in der häufig von Ausdruck, Emotionen und Befindlichkeiten die Rede ist, war der schonungslose Blick auf das Ich jedoch oft von Verunsicherung und existenzieller Erschütterung begleitet.
Der radikale Subjektivismus des deutschen Expressionismus weist viele Bezüge auf. Er knüpft an Traditionen der deutschen Romantik an und wurde u. a. von Friedrich Nietzsche, der Lebensreformbewegung, afrikanischer indigener Kunst, der damals neuen Psychoanalyse sowie – in Bezug auf das Konzept des Gesamtkunstwerks – von Richard Wagner beeinflusst.
Zu unterscheiden ist zwischen einer frühen, vor dem Ersten Weltkrieg noch optimistischen und naturzugewandten Phase und einer späteren Phase, die durch Kriegserfahrungen, Revolution, die Dynamik der Großstadt und zuweilen hemmungslosen Kokaingebrauch geprägt war. Die Kunst nahm dabei teils dystopische und disruptive Züge an, während ihre Formensprache zugleich rasch popularisiert und zur Mode wurde.
In diesem Workshop setzen wir uns anhand von zentralen Werke und Positionen mit der Vielschichtigkeit des Expressionismus auseinander. Referate sind – abgesehen von freiwilligen Beiträgen – nicht vorgesehen. Stattdessen betrachten wir Bilder (auch im Museum), lesen und rezitieren Texte, hören Musik, sehen Filme und besichtigen Architektur. Begleitend dazu diskutieren wir grundlegende Fragestellungen des Expressionismus, etwa seinen lebensumfassenden Anspruch im Sinne eines Gesamtkunstwerks oder das Spannungsverhältnis zwischen unmittelbarem Ausdruck und künstlerischer Inszenierung. Darüber hinaus betrachten wir auch Bewegungen, die dem Expressionismus vorausgingen, parallel zu ihm existierten oder sich in seiner Folge entwickelten.
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MALEREI
Der Blaue Reiter




Künstlergruppe Die Brücke



Andere Künstler


ZEITSCHRIFTEN UND MANIFESTE


LITERATUR
Beispiel: Der Gott der Sadt, Georg Heym (1910)https://www.deutschelyrik.de/der-gott-der-stadt.htmlMUSIK
Beispiel: Wozzeck, Oper von Alban Berg (1921)https://www.youtube.com/watch? v=jVmWimEX1gw&list=RDjVmWimEX1gw&start_radio=1TANZ
Beispiel: Hexentanz, Mary Wigman (1926)https://www.youtube.com/watch?v=wmDz_3JdElIFILM



ARCHITEKTUR

RAUMDEKORATION UND MODE

Prof. Carsten Rohde