
- Dozent/in: Judith Drechsler



Quantitative Forschung gehört zu den empirischen Wissenschaften und ermöglicht es, Phänomene in messbare Größen zu verwandeln. Hierbei stehen Zahlen und Statistiken im Mittelpunkt, um Hypothesen zu überprüfen und fundierte Erkenntnisse zu gewinnen. Hierbei handelt es sich um einen wissenschaftlichen Ansatz, bei dem Hypothesen mit numerischen Daten getestet werden. Diese Daten helfen dabei, allgemeingültige Gesetze und Muster zu erkennen. Typische Fragen, die in diesem Kontext aufkommen, sind: „Wie viele?“, „Wie oft?“ oder „Wie stark?“
Ursprünglich aus den Naturwissenschaften hervorgegangen, hat sich die quantitative Forschung mittlerweile auch in den Sozialwissenschaften und der Wirtschaft etabliert. Sie eignet sich hervorragend dafür, standardisierte Daten zu erfassen und statistische Zusammenhänge sichtbar zu machen. So können Forscher ein klares Bild der Realität zeichnen und fundierte Entscheidungen treffen.
In diesem Modul wollen wir Wissenschaft und Forschung in den Gesundheitsberufen und der beruflichen Bildung (u.a.Wissensquellen beruflichen Handelns, Wissenschaft und Forschung, Forschung in den Gesundheitsberufen) kennenlernen, standardisierte Verfahren (u.a. Grundlagen, Designs und Methoden, Datenerhebung in der quantitativen Forschung, Stichproben) verstehen, statistische Grundbegriffe(u.a. theoretische Grundlagen, Beschreibung eines einzelnen Merkmals, Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen, Grundlagen der induktiven Statistik) entdecken und uns von der Frage zum Ergebnis vorarbeiten.


Neue Medien & Medienpädagogik
Neue Medien ‐ Medienkompetenz im digitalen Zeitalter
In diesem Seminar werden medienpädagogische und mediensoziologische Konzepte und Überlegungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder in der Sozialen Arbeit vorgestellt und diskutiert. Neben der Vermittlung von Medienkompetenz schließt die medienpädagogische Arbeit auch immer die politische und kulturelle Bildung mit ein - dabei kann die Auseinandersetzung mit medialen Narrativen und Phänomenen nicht nur auf digitale Diskurse reduziert werden, klassische Massenmedien spielen auch in einem digitalen Zeitalter immer noch (oder vielleicht sogar wieder) eine signifikante Rolle. Und mediale Erzählungen erreichen alle Altersgruppen einer Zivilgesellschaft.
Literaturangaben:
"Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl", Katharina Zweig, Heyne 2019
"Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert", Caroline Criado Perez, btb Verlag 2020
The Cleaners, Ein Dokumentarfilm von Hans Block und Moritz Riesewick, kostenfrei zu streamen bei der Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/mediathek/273199/the-cleaners
"Schule und Antisemitismus, Politische Bestandsaufnahme und pädagogische Handlungsmöglichkeiten", Samuel Salzborn (Hrsg.)
"Angriff der Algorithmen, Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden", Cathy O’Neil, Hanser, 2017
"Radikalisierungsmaschinen: Wie Extremisten die neuen Technologien nutzen und uns manipulieren", Julia Ebner, Suhrkamp 2021
"Fake News, Framing, Fact-Checking: Nachrichten im digitalen Zeitalter", ein Handbuch, Tanja Köhler (Hrsg.), transcript Verlag, 2020