Abschnittsübersicht

  • Die semester- und studiengangsübergreifende Exkursion (Architekturstudiengänge) nach Uzès im Département Gard in Südfrankreich ist als eine breitgefächerte und intensive Kulturreise zu verstehen. Sie findet vom 06.09.-21.09.2026 statt.


    Es gibt kein festes Programm. Vielmehr wird über  den Tagesablauf und die Tagesziele täglich neu entschieden. Vorgesehen ist die Besichtigung zahlreicher Städte (z.B. Aix-en-Provence, Avignon, Arles, Marseille, Montpellier, Nîmes), historischer Bauwerke (Pont du Gard, römische Arenen, romanische Klöster) und Bauten der Moderne und der Gegenwart (z.B. Le Corbusier, Norman Foster, Jean Nouvel, Ricardo Bofil, Zaha Hadid, Suo Fujimoto). Das Programm wird ergänzt um den Besuch der Fondation Vasarely und des Architekturparks Lacoste bei Aix en Provence. Die Exkursionsdauer beträgt 16 Tage, die Teilnahmezahl ist auf 12 Studierende begrenzt. Die Unterbringung erfolgt in einem angemieteten Haus; die Verpflegung über gemeinsames Kochen. Die Erkundungen der Orte und Bauwerke erfolgen mit privaten Pkw und/oder evtl. mit Hochschulbus in weitem Radius um die Unterkunft.


    Übergeordnete Exkursionsziele:

    • Allgemeine Förderung des kulturellen Bewusstseins.
    • Vertiefte Auseinandersetzung mit kunsthistorischen und bautechnisch bedeutsamen Bauwerken der Architektur der Vergangenheit und der Gegenwart.
    • Kennenlernen der französisch-mediterranen Kultur: es stehen auch regionstypische Veranstaltungen auf dem Programm, so z. B. Dorfkonzerte, Stadtfeste, Stiertreiben, französischer und spanischer Stierkampf (letztere auf freiwilliger Basis und unter kritischer Reflexion).
    • Skizzenhaftes Freihandzeichnen vor Ort ist zwar gerne gesehen, wird aber nicht verlangt.  Es handelt sich nicht um eine Zeichenexkursion.



    Karte: Departement Gard
       

      Karte Provence/Languedoc



    Unser Reiseziel ist das Dorf Saint-Laurent-la-Vernède nordöstlich von Uzès (Foto unten) im Departemend  Gard. Zu diesem kleinen Ort gibt es etwas Material im Internet:



  • Die semester- und studiengangsübergreifende Exkursion (Architekturstudiengänge) nach Uzès im Département Gard in Südfrankreich ist als eine breitgefächerte und intensive Kulturreise zu verstehen. Sie findet vom 06.09.-21.09.2026 statt.


    Reiseziele

    Vorgesehen ist die Besichtigung zahlreicher Städte (z.B. Aix-en-Provence, Avignon, Arles, Marseille, Montpellier, Nîmes), historischer Bauwerke (Pont du Gard, römische Arenen, romanische Klöster) und Bauten der Moderne und der Gegenwart (z.B. Le Corbusier, Norman Foster, Jean Nouvel, Ricardo Bofil, Zaha Hadid, Suo Fujimoto). Das Programm wird ergänzt um den Besuch der Fondation Vasarely und des Architekturparks Lacoste bei Aix en Provence. Die Exkursionsdauer beträgt 16 Tage, die Teilnahmezahl ist auf 12 Studierende begrenzt. Die Unterbringung erfolgt in einem angemieteten Haus; die Verpflegung über gemeinsames Kochen. Die Erkundungen der Bauwerke erfolgen mit privaten Pkw und/oder evtl. mit Hochschulbus in weitem Radius um die Unterkunft.


    Übergeordnete Exkursionsziele:

    • Allgemeine Förderung des kulturellen Bewusstseins.
    • Vertiefte Auseinandersetzung mit kunsthistorischen und bautechnisch bedeutsamen Bauwerken der Architektur der Vergangenheit und der Gegenwart.
    • Kennenlernen der französisch-mediterranen Kultur: es stehen auch regionstypische Veranstaltungen auf dem Programm, so z. B. Dorfkonzerte, Stadtfeste, Stiertreiben, französischer und spanischer Stierkampf (letztere auf freiwilliger Basis und unter kritischer Reflexion).
    • Skizzenhaftes Freihandzeichnen vor Ort ist zwar gerne gesehen, wird aber nicht verlangt.  Es handelt sich nicht um eine Zeichenexkursion.
  • 1. Orte


    Uzès

     

       Ortszentrum mit Schloß und Place aus Herbes

     
      Place aus Herbes


      Nîmes

     
      Römische Arena (um 100 n. Chr.)

     
      Maison Carré (Anfang 1.Jh. n. Chr.)

     
      Mediathek Carré d'art (Norman Foster)

     
      Jardins de la Fontaine (18.Jh. mit Teilen aus dem 1.Jh. n.Chr.)

             
      Saint-Rémy-de-Provence / Arles

            Saint-    Rémy-de-Provence: römisches Monument / Arles: LUMA von Frank Gehry


     Aix-en-Provence

     
      Fondation Vasarely außen

     
      Fondation Vasarely innen

     
      In der Region: Fondation Lacoste (hier: Pavillon von Oscar Niemeyer)


      Montpellier

     
      Stadtviertel Antigone (Ricardo Bofil)

     
      Bibliothek Pierresvives (Zaha Hadid)

     
      L'Arbre Blanc (Suo Fujimoto)

      
      Saintes-Maries-de-la-Mer

     
      Auf dem Dach der Kirche Notre-Dame-de-la-Mer

     
      Stierkampfarena (incl. Jugendzentrum+Stadtteilbiliothek+Fahrschule)

     
      Sog. Gardians (Cowboys der Camargue)


      La Grande Motte

     
      Ortszentrum, Hafen


      Marseille
     
      Vieux Port (Alter Hafen)

     
      Auf dem Dach der Unité d'habitation (Le Corbusier)

     
      Pavillon am Vieux Port (Norman Foster)

     
      Museumskomplex Mucem (Rudy Ricciotti)


      2. Landschaften in der Region

      
     
      Montclus

     
      Schlucht der Cèze

     
      Calanque d'En-vau südöstlich von Marseille

     
      Ockerbrüche von Roussillon


     3. Aktivitäten


     
      Carrieres des Lumieres (Les Baux-de-Provence)

     
      Reiten in der Camargue

     
      Abhängen und Zeichnen im Jardin de la Fontaine von Nîmes

     
      Märkte

     
      Gemeinsames Essen und Feiern

  • Hinweis: Es gibt Internet.

    (Vom Vermieter bereitgestellte Fotos des Hauses. Grundrisse haben wir nicht).






  • Es ist mit Gesamtkosten von ca. 800,- bis 850,- € zu rechnen. 

    Darin sind enthalten:

    • Hausmiete (Übernachtungen)
    • Fahrtkosten (Kraftstoff, Maut)
    • Verpflegung (incl. Wein)
    • Eintritte
    • Förderung durch den Fachbereich der Fra-UAS:  8,- € täglich.


    Achtung:


    • Nach derzeitigem Stand fallen für das Haus Fixkosten von insgesamt 4070,- € an, die sich auf die Teilnehmer*innen verteilen. Zur Zeit ist das Haus noch unverbindlich reserviert. Wenn die Gruppe sicher steht, werde ich das Haus buchen und dazu eine Anzahlung von voraussichtlich 1.600,- € leisten. Zu meiner Entlastung werde ich dann von den Teilnehmer*innen eine Anzahlung von voraussichtlich 125,- € verlangen.

    • Eine nachträgliche Absage einzelner würde die Reise für alle verteuern. Daher wird die Anzahlung in diesem Falle einbehalten.

    • Bedingt durch die weltwirtschaftliche Situation ist damit zu rechnen, dass die Kosten steigen können. Allerdings würde sich eine Kostensteigerung, insbesondere für Kraftstoffe, auf die Gruppe verteilen.

    • Voraussichtlich erhalten wir eine Förderung durch das International Office. Der Umfang der Förderung ist noch nicht bekannt. Die Förderung würde den Zuschuss des Fachbereichs von täglich 8,- € ersetzen, wäre aber höher als dieser.



  • Frankfurt – St.-Laurent-la-Vernède:


    Frankfurt – Salins Royale – St.-Laurent-la-Vernède:


    Frankfurt – Ronchamp - La Tourette - St.-Laurent-la-Vernède:


    Empfohlene Ziele auf der Anreise

    Achtung: Es ist unmöglich, alle aufgeführten Ziele auf der Hin- und Rückreise anzusehen. Klärt in den Fahrgruppen vorher, was Euch wichtig ist! Ganz unbedingt solltet Ihr aber Ronchamp und La Tourette besuchen. Letzteres evtl- auf der Rückreise

    Bitte alles selbst nochmal z.B. auf Wikipedia und natürlich mit dem Navi recherchieren!

    1. Nôtre Dame du Haut (Ronchamp, ca. 390 km von Frankfurt)

    Die Wallfahrtskapelle von Le Corbusier liegt etwas außerhalb des Dorfes Ronchamp. Weder im Dorf, noch an der Kapelle gibt es ein Café. Da man aber ohnehin durch Belfort fahren muss, lohnt es sich, dort einen Essens- oder Caféstop zu machen (z.B. Innenstadt: Place d'Armes). Die Vesichtigung der Festung würde zu weit führen, zumal es wichtigere Routenziele gibt. Parken ganz einfach, aber gebührenpflichtig am Quai Vauban. Aufpassen: Manche Navis führen einen um die Innenstadt von Belfort herum.

                             Belfort, Place d'Armes                                            Festung von Vauban mit Löwe


    Wallfahrtskirche Nôtre Dame du Haut (nicht mehr eingerüstet) eingerüstet, lohnt sich aber unbedingt trotzdem!). Direkt unterhalb der Bauten von Le Corbusier liegen das erst vor einigen Jahren gebaute Nonnenkloster und der Kassenbereich von Renzo Piano. Parkplatz liegt vor dem Gebäude.

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 1,5 Std.


    2. Saline Royale in Arc et Senans (ca. 495 km von Frankfurt)
    Salinenindustrieanlage mit Wohnbauten (1775-79) als halbkreisförmige Stadtanlage, sog. Revolutionsarchitektur von Claude Nicolas Ledoux (1736–1806)
    https://www.salineroyale.com/un-patrimoine/decouvrir/
    (dort runterscrollen und Video sehen)
    Arc et Senas heute

     
    Modelle der Entwürfe und Bauten von Ledoux sind in großen Mengen in Arc et Senans ausgestellt. Auf einer Raststätte der A39 haben sie einige Bauten etwas nachempfunden in Beton 1:1 nachgebaut (Adresse: Aire du Jura A39, 39140 Arlay). Aber Achtung: die A 39 ist eine Parallelautobahn zur A6 und führt Euch, wenn ihr Pech habt, südlich an Lyon vorbei, womit Ihr das Musée des Confluences von Coop Himmelblau verpassen würdet.

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 2 - 2,5 Std.

    3. Tournus (ca. 600 km von Frankfurt)
    Eine der bedeutendsten frühromanischen Kirchen überhaupt und eines der frühesten Beispiele eines steinernen Gewölbes nördlich der Alpen. Besonderheit: das Quertonnengewölbe. Tournus steht direkt an der Autobahn.

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 45 Min.





    4. Abteikirche Cluny (ca. 660 km von Frankfurt)


    Die Abtei Cluny war eines der bedeutendsten Klöster der Geschichte und strahlte als geistiges Zentrum des Burgund weit nach Europa aus. Die Abteikirche war im Mittelalter die größte Kirche der Welt. Hier wurde der Baustil der Spätromanik in eine Form gebracht, die grundlegend für die Architektur der Gotik wurde (Spitzbogen, Strebewerk, Kreutrippengewölbe etc.). Leider wurden Kloster und Kirche in der französichen Revolution zum Abbruch freigegeben und weitgehend abgetragen. Heute steht noch das nördliche Querschiff mit dem Nordturm, immer noch riesig. Auf drehbaren Monitoren wird der ehemalige Zustand der Kirche mit Augmented Reality nachgebildet.

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 1,5 - 2,5 Std.

    5. Musée des Confluences von Coop Himmelblau in Lyon (ca. 700 km von Frankfurt)


    Liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône im Süden Lyons. Die Autobahn führt direkt daran vorbei.  Parkplatz mit Navi suchen!).

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 45 Min. - 1,5 Std., je nachdem, ob Ihr es nur von außen oder auch von innen besichtigt.

    6. La Tourette bei Eveux, nordwestlich von Lyon (ca. 700 km von Frankfurt)

    Kloster von Le Corbusier, gilt als das wirkungsmächtigste Bauwerk des 20.Jh. Das Kloster wird noch als solches genutzt und ist nicht immer zugänglich. Manchmal kann man die Kirche auch unabhängig vom Kloster besichtigen. Bitte informiert Euch selbst über Öffnungszeiten. Ein Besuch lohnt sich aber unbedingt auch wenn es geschlossen ist, da die Gebäudeskulptur vollständig um- und untergangen werden kann und auch von außen eine architektonische Offenbarung ist.

    Das Kloster hat ab September leider nur noch Sonntags geöffnet. Es lohnt sich aber unbedingt auch von außen! Wie ich hörte, findet dort aber gerade eine Ausstellung statt. Es könnte sein, dass man deshalb doch einkommt. Manchmal bekommt man auch den Schlüssel für die Kirche.

    Zeitlicher Mehraufwand incl. Anfahrt ca. 1,5 - 2,5 Std., je nachdem, ob man es besichtigen kann.

    Dringende Empfehlung: Erst auf der Rückfahrt ansehen, oder man reserviert eine Übernachtung im Kloster!



     


    7. Vienne, kleine Stadt südlich von Lyon (ca. 730 km von Frankfurt)

    Vienne ist eine alte gallische, dann römische Stadt mit einigenexcellent erhaltenen antiken Gebäuden. hervorzuheben hier: der Tempel des Augustus und der Livia und die spätantike Kirche St. Pierre, die heute ein ungewöhnliches kleines archäologisches Museum ist.

    Der Tempel kann nur von aussen besichtigt werden. Davor sind aber einige Cafés.



    "Die Kirche St-Pierre stammt aus dem 5. Jahrhundert und zählt damit zu den ältesten christlichen Bauwerken Frankreichs. Sie besitzt immer noch ihr ursprüngliches Aussehen in Form eines Hallenraums mit einem Satteldach. Die Kirche beherbergt ein Antikenmuseum …" (Wikipedia). St. Pierre ist definitiv einen Eintritt wert. Das Museum ist sehr klein und die Ausstellungsobjekte stehen dort meist unrestauriert und mit Papieretikett so herum, wie sie vor 1872 abgestellt wurden.

    Vienne liegt direkt an der Rhone. Die Autobahn (A7) weicht der Stadt über eine Brücke auf die andere Uferseit aus. Man kommt ohne Umwege von der Autobahn direkt in die Stadt.


      Vienne


      Vienne