Abschnittsübersicht


    • Vom Labeling zur Evaluation – KI als Workflow in der Lehre

      (Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik)

      Dieses Projekt um Prof. Dr. Jens Brauneck und Prof. Dr. Jan Schulze Althoff bildet den vollständigen KI-Workflow ab – von der Datenannotation über Modelltraining bis zur Evaluation. Studierende arbeiten mit realen UAV- und multispektralen Bilddaten aus der Trockenwaldregion Caatinga. Sie lernen, KI-Modelle mit fachspezifischen Inhalten zu trainieren, KI für die Analyse neuer Daten anzuwenden und die Ergebnisse sowie KI-Einsatz zu bewerten. Der Ansatz verbindet internationale Zusammenarbeit, Forschungspraxis und projektbasiertes Lernen.

      KI-gestützte Entwicklung lernwirksamer STACK-Aufgaben für die Ingenieurmathematik

      (Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften und Teaching and Learning Center)

      Generative KI unterstützt hier die Erstellung variantenreicher, automatisch bewerteter, mathematischer STACK-Aufgaben inklusive Feedback. Das Projekt von Prof. Dr. Marcel Mohr, Raina Jockers, Dr. Ralf Lehnert und Dr. Laura Ostsieker zielt darauf ab, Übungsphasen zu individualisieren, typische Fehlermuster abzubilden und Entwicklungszeiten erheblich zu reduzieren. Die Aufgaben werden direkt in Pflichtmodule der Ingenieurmathematik integriert.

      Prof_as_Avatar 2.0

      (Fachbereich Wirtschaft und Recht)

      Auf Basis vorhandener Vorlesungsinhalte wird in der Veranstaltung von Prof. Dr. Swen Schneider und Prof. Dr. Lutz Anderie ein interaktiver Avatar entwickelt, der Studierende in Vorlesungen, zur Prüfungsvorbereitung und in simulierten mündlichen Prüfungen begleitet. Durch RAG (Retrieval-Augmented Generation) kann der Avatar auf Kursmaterialien zugreifen, Fragen beantworten und beim individuellen Lernprozess unterstützen.


      Die drei prämierten Vorhaben zeigen, wie KI die Hochschullehre sinnvoll ergänzen kann – nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung didaktischer Möglichkeiten. Die Ergebnisse werden ab 2027 als Praxisbeispiele im Rahmen des DigiTaL-Veranstaltungsprogramms vorgestellt.