- Dozent/in: Sebnem Onagaclar
- Dozent/in: Sebnem Onagaclar
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Pre-Registration for Optional Technical Subject
- Dozent/in: Armin Lehmann

Das Angebot richtet sich an Lehrbeauftragte der Frankfurt UAS
Für die Teilnahme bitte hier anmelden: https://www.frankfurt-university.de/index.php?id=12578

- Dozent/in: Heinrich Leßing
- Dozent/in: Florian Mähl
- Dozent/in: Albert Menzel
- Dozent/in: Dennis Mark Pleyer
- Dozent/in: Mika Schmale
- Dozent/in: Leon Wnuck
- Dozent/in: Yari Or
Modul M18.3 – Transformative Sozialraumgestaltung: Pädagogische und mehr-als-menschliche Perspektiven
Kursbeschreibung
Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie Sozialräume unter Bedingungen multipler Krisen – ökologisch, sozial und politisch – neu verstanden und gestaltet werden können. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass klassische sozialraumorientierte Ansätze an ihre Grenzen stoßen, wenn sie den Sozialraum primär als menschlich geprägten Handlungsraum denken.
Das Seminar führt in eine transformative Perspektive auf Sozialraumgestaltung ein, die soziale, räumliche und ökologische Dimensionen miteinander verschränkt. Dabei werden Sozialräume als relationale Lernökologien verstanden, in denen Menschen, Orte, Materialien und mehr-als-menschliche Akteure gemeinsam wirksam werden.
Im Zentrum steht die Frage, wie pädagogische und sozialarbeiterische Praktiken dazu beitragen können, neue Formen von Beziehung, Wahrnehmung und Handlung im Sozialraum zu ermöglichen. Studierende arbeiten in Gruppen entlang zweier Spuren:
- Spur A: Eigenständige Erkundung von „mehr-als-menschlichen“ Sozialräumen in Bockenheim
- Spur B: Begleitende Teilnahme und Dokumentation eines künstlerisch-partizipativen Praxisprojekts zur Organismendemokratie (Club Real)
Das Seminar verbindet theoretische Auseinandersetzung, Feldarbeit und reflexive Praxis. Im Fokus steht nicht nur die Analyse, sondern die Erfahrung und Begleitung von Prozessen im Sozialraum. Studierende lernen, soziale Situationen nicht vorschnell zu interpretieren oder zu steuern, sondern als offene, relationale Prozesse wahrzunehmen und zu begleiten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer professionellen Haltung, die Unsicherheit aushalten kann und Transformation nicht als planbares Ergebnis, sondern als emergenten Prozess versteht.
Ziele des Seminars sind:
- ein erweitertes Verständnis von Sozialraum als relationales und mehr-als-menschliches Gefüge
- die Fähigkeit, sozialräumliche Prozesse ethnographisch zu erkunden und zu reflektieren
- die Entwicklung einer reflexiven, nicht-instrumentellen Haltung im Umgang mit Transformationsprozessen
- Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Sozialer Arbeit, Stadtplanung und künstlerischer Praxis
Das Seminar wird teilweise in Kooperation mit dem Fachbereich Stadtplanung durchgeführt und kombiniert Online-Sitzungen mit Blocktagen und Feldphasen im Sozialraum Bockenheim.
- Dozent/in: Yari Or
- Dozent/in: Yari Or
- Dozent/in: Yari Or
- Dozent/in: Yari Or

In diesem Modul setzen wir uns mit Naturpädagogik als einem Feld auseinander, das historisch in koloniale und nationale Ordnungslogiken eingebettet war – und das heute vor der Herausforderung steht, sich im Angesicht planetarer Krisen neu zu orientieren.
Statt Natur als pädagogische Kulisse zu betrachten, fragen wir: Wie lehren und lernen wir in Beziehung mit einer Natur, die historisch kolonial-nationalistisch vereinnahmt wurde – und die heute durch ökologische Krisen akut in ihrer Lebendigkeit bedroht ist?
Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass viele Formen klassischer Naturpädagogik auf Kategorisierung, Beherrschbarkeit und romantisierte Vorstellungen von „Wildnis“ beruhen. Diese Grundannahmen untersuchen wir kritisch und fragen, wie eine andere Beziehung möglich wird – eine, die nicht auf Nutzung, sondern auf Gegenseitigkeit beruht.
Damit verschiebt sich auch der Fokus des Moduls: Naturpädagogik wird nicht als neutrale Methodensammlung verstanden, sondern als gestaltbarer Raum gesellschaftlicher Aushandlungen.
Es geht daher nicht primär um das Erlernen klassischer naturpädagogischer Techniken (z.B. Feuer machen), sondern um die Fähigkeit, pädagogische Räume als Resonanzräume zu begreifen – Räume, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse, koloniale Prägungen und ökologische Realitäten gemeinsam reflektiert und transformiert werden können.
Im Zentrum steht die Frage, wie Naturpädagogik in Zeiten ökologischer und sozialer Desintegration nicht nur begleitet, sondern verändert werden kann – im Denken, Fühlen und Handeln
- Dozent/in: Yari Or