- Dozent/in: Christian Kolbe
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Lektürekurs: Rechtspopulismus als autoritäres Klassenprojekt
Grundlage des Seminars ist das Buch: Oben rechts. Rechtspopulismus als Klassenprojekt, edition suhrkamp, Berlin, 2026.
In dem Buch „Oben rechts“ wird die These vertreten, dass der Rechtspopulismus nicht als Revolte der sozial Abgehängten verstanden werden kann, sondern als ein gezielt vorangetriebenes Klassenprojekt von oben. In den Fokus rückt eine bestimmte Fraktion der herrschenden Klasse: Die fast ausnahmslos männlichen Eigentümerunternehmer oder Familienunternehmer, die in der Gesellschaft gerne genauso ungehindert durchregieren würden, wie sie es in „ihren“ Firmen und Familien tun. Die Erfolgsformel hierfür besteht in einer Verbindung von Marktradikalismus und autoritären, sexistischen und rassistischen Botschaften. Vor dem Hintergrund der Lektüre des Buches wird in dem Seminar diskutiert, wieweit diese These trägt und wie sie sich zu konkurrierenden Erklärungsansätzen verhält.
- Dozent/in: Jens Rainer Wissel


Das ist der Moodle-Kursraum zum Seminar "Lebendige Arbeit, enteignete Zeit. Revisiting Oskar Negt"
Die Lehrperson ist Carolin Mauritz
- Dozent/in: Carolin Mauritz
Noch immer sind es Frauen*, die den größeren Teil der Sorgearbeit übernehmen, sich im Privaten um Kinder und andere Angehörige kümmern sowie in beruflichen Feldern von Sorgearbeit stärker vertreten sind. Das Seminar gibt von diesem Ausgangspunkt aus einen Überblick über feministische Theorien und empirische Studien, die sich mit der gesellschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit auseinandergesetzt haben. Das Seminar vermittelt Kenntnisse darüber, wie die Kategorie Geschlecht in feministischen Theorien gefasst und in empirischen Studien untersucht werden kann, welche gesellschaftliche Bedeutung Sorgearbeit hat und welche Rolle die ‚klassische‘ Kleinfamilie bei der Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit einnimmt.
Im Seminar werden nach einer Einführung zunächst grundlegende theoretische Texte gelesen, die im Zuge der feministischen Hausarbeitsdebatte der 1970er und 1980er Jahre entstanden sind oder an sie anschlossen. Wir setzen uns außerdem im Seminar mit Interventionen aus queerer und rassismuskritischer Perspektive in die Debatte um Sorgearbeit auseinander. Danach beschäftigen wir uns mit empirischen Studien, die die Aufteilung von Sorgearbeit aus geschlechtersoziologischer Perspektive untersuchen und auch mit der Bedeutung von verberuflichter Care-Arbeit. Auch feministische Entwürfe zu einer veränderten gesellschaftlichen Aufteilung von Sorgearbeit werden wir diskutieren.
Die Bereitschaft, die Seminartexte gründlich zu lesen, wird vorausgesetzt. Alle relevanten Begriffe und theoretischen Konzepte erarbeiten wir uns darauf aufbauend gemeinsam.
- Dozent/in: Ina Braune
Für die Soziologie Pierre Bourdieus kann die aufmerksame Hinwendung sowohl zu ungleichen Ressourcenverteilungen, wie auch zu vermeintlich unscheinbaren Routinen als charakteristisch gelten. Selbstverständliche Alltagsroutinen verteilen und reproduzieren Privilegien oder konkrete Geschlechterverhältnisse, vererben Bildungserfolge wie Großkonzerne oder das Verwiesensein auf sozialstaatliche Transferleistungen, stellen biographische Weichen oder prägen Gesundheit und Lebenserwartung, sie erkennen ganze Lebensstile anhand weniger Merkmale schon in der kurzen Sekunde einer schnellen Begrüßung. Im Seminar sollen anhand jüngerer biographischer Literaturpassagen die grundlegenden Theoriekonzepte erarbeitet werden, die Bourdieu zu Untersuchung solcher Prozesse des praktischen Alltagsgeschehens vorgeschlagen hat. Es verfolgt das Ziel diese Soziologie entlang der Frage nach Kontinuität und Wandel sozialer Regelmäßigkeiten für die Praxis der Sozialen Arbeit fruchtbar zu machen. Weil dabei biographische Erfahrungen auf allen Ebenen das Wahrnehmen, Denken und Handeln imprägnieren können, ist zur Vertiefung ein Besuch des parallelen Seminars 18.3 zu ‚ Herkunft – Entwicklung – Bildung: Prävention und Partizipation‘ bei Susan Geideck sehr empfehlenswert (ebenfalls Montags).
- Dozent/in: Winfried Köppler

- Dozent/in: Dagmar Oberlies
- Dozent/in: Beatrix Schwarzer
- Analyse data: organise, examine, calculate, compare, or interpret the evidence.
- Interpret findings: explain what the results show in relation to the question.
- Write and present the research: report the study clearly, including limits and implications.
- Dozent/in: Dagmar Oberlies
- Dozent/in: Beatrix Schwarzer

Modul 11 – König/Dorgerloh: Beziehungsarbeit mit Jugendlichen
- Dozent/in: Christina König

- Dozent/in: Yari Or