
- Dozent/in: Jana Bielau


Der Kurs Jugendkriminalrecht setzt sich aus drei Blöcken zusammen. Der Erste Block umfasst (Jugend-) Kriminologie, die sich mit der Frage der Entstehung von abweichenden Verhaltensweisen beschäftigt. Der amerikanische Soziologe Edwin H. Sutherland beschrieb die Kriminologie als die Wissenschaft der Gesetzgebung, des Gesetzesbruchs und der gesellschaftlichen Reaktion auf den Rechtsbruch. Der Zweite Block umfasst das Jugendgerichtsgesetz (JGG). Im Mittelpunkt steht hier der Anwendungsbereich des JGG, die Verfahrensbeteiligten unter besonderer Berücksichtigung der Jugendhilfe im Strafverfahren mit ihren besonderen Aufgaben, zu denen ihr Bericht gehört, den sie in der Hauptverhandlung zu erstatten hat. Ferner lernen sie die Verfahrenserledigung im Wege der Diversion kennen, die typisch für Jugendstrafrecht ist und die besonderen Reaktionsformen auf Straftaten Jugendlicher und Heranwachsender. Der Dritte Block befasst sich mit den Kriminalitätsstatistiken, wozu die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und den Statistiken des Bundesamts für Statistik zur Tätigkeit der Staatsanwaltschaften, Gerichten und des Strafvollzugs

Empowerment ist ein umfassender Ansatz zur Förderung von Autonomie, Selbstbestimmung und Einflussnahme. In dieser Veranstaltung wird beleuchtet, wie Empowerment-Konzepte in soziale Organisationen integriert werden können. Dabei wird der Fokus sowohl auf die individuelle als auch auf die interaktionale und organisationale Ebene gerichtet.
Zentrale Fragen sind:
In dieser Veranstaltung werden nicht nur theoretische Grundlagen zum Empowerment diskutiert, sondern auch ganz konkret Methoden zur Förderung von Selbstmanagementfähigkeiten und Empowerment in der praktischen Anwendung erprobt.
Die Profession Soziale Arbeit ist aus der Sicht der Gouvernementalität als ein Feld von Machtverhältnissen ,Regierungsweisen und praktischen und wissenschaftlichen Wissensformen zu analysieren. Sie bewegt sich in der Spannung zwischen Ermächtigung und Unterdrückung. Das Foucaultsche Konzept der Gouvernementalität hilft dabei, diese Verwicklungen im Sinne einer kritischen Selbstbefragung aufzuspüren. Zunächst sollen die theoretischen Konzepte der Gouvernementalität erarbeitet werden, um dann den Blick auf den Sozialstaat und die (Felder der) Soziale(n) Arbeit zu lenken.
