
- Dozent/in: Miriam Peters


Wissen und Verstehen
ordnen die Grundlagen eines akademisch fundierten pflegerischen Berufsverständnisses und einer Berufsethik (z.B. Caring-Konzepte) ein
beurteilen „Pflege“ als wissenschaftliche Disziplin
begründen und reflektieren Pflege und Gesundheitsberufe in Gesellschaft und im Gesundheitssystem theoretisch anhand von Professionstheorien
stellen die theoretischen Grundlagen von Hermeneutik und Fallverstehen einerseits, sowie Evidenzbasierung und Orientierung an Leitlinien/Standards andererseits gegenüber als Orientierungspunkte professionellen pflegerischen und gesundheitsbezogenen Handelns
vergleichen und beurteilen relevante Theorien und Konzepte für die Auseinandersetzung und Bestimmung von Gesundheit und Krankheit (z.B. naturwissenschaftliche, biopsychosoziale und subjektive Perspektiven, Konzepte der Salutogenese und Pathogenese)
unterscheiden gesundheits- und pflegebezogene Assessmentverfahren und Klassifikationssysteme (z.B. ICF, ICD, NANDA), können deren Bedeutung für das eigene berufliche Handeln beurteilen sowie für die interprofessionelle Zusammenarbeit Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen
reflektieren die Handlungslogiken beruflichen Handelns (Hermeneutik, Fallbezug, evidenzbasiertes Handeln) und können zwischen theoretisch fundierten und nicht fundierten Annahmen im pflege- und gesundheitsberuflichem Handeln differenzieren
denken diagnostisch und kritisch und begründen berufspraktische Entscheidungen analysieren Assessmentverfahren und Klassifikationssysteme und wenden diese an und bewerten deren Möglichkeiten und Grenzen kritisch
nehmen verschiedene Sichtweisen ein(z.B. von Patientinnen und Klienten, von der eigenen und von anderen Berufsgruppen) Kommunikation und Kooperation
argumentieren und diskutieren konstruktiv und wertschätzend innerhalb der eigenen und mit anderen Berufsgruppen über unterschiedliche theoretische Positionen zu und Sichtweisen auf die professionelle Arbeit mit pflegebedürftigen Patienten und anderen Klientinnen in gesundheitsbezogenen Problemlagen
kooperieren interdisziplinär und formulieren auf dieser Basis die Notwendigkeit zur Entwicklung eines eigenen beruflichen Selbstverständnisses
Wissenschaftliches Selbstverständnis
können den Status der eigenen Berufsgruppe auf Grundlage unterschiedlicher Professionstheorien bestimmen und begründen, analysieren die eigene Position im Kontext der Gesundheits- und Sozialberufe und entwickeln diese adäquat weiter
reflektieren kritisch die impliziten und expliziten theoretischen Vorannahmen des beruflichen Handelns (eigene, beruflich erworbene, gesellschaftliche)
entwickeln ein eigenes professionelles Selbstverständnis in Wissenschaft und Beruf








Der Kurs enthält folgende Schwerpunkte
Interprofessionelle Gesundheitsversorgung und geburtshilfliche Begleitmodelle
Gesundheitsförderung und Prävention in der reproduktiven Lebensphase
Reflexion und Entscheidungsfindung in der wissenschaftsbasierten Praxis

Im Modul 23 Klinisches Lehrforschungsprojekt werden folgende Kompetenzen angebahnt:
Wissen und Verstehen
• Sie bilden den aktuellen Forschungsstand einer Thematik auf Grundlage einer Literatur- und Datenbankrecherche ab und nutzen diese zur Fundierung von logisch-konsistenten Argumentationsgängen
• Sie erkennen die Bedeutung theoretischer und empirischer Grundlagenarbeit für die Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsberufe; formulieren Thesen und begründen diese
• Sie ziehen Konzepte und Methoden des Projektmanagements in den Planungsprozess zur Beantwortung einer Forschungsfragestellung ein
• Sie stellen Fragestellung sowie Projektplanung dar
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen
• Sie identifizieren klinisch bedeutsame Themen sowie empirische Forschungsfragen, operationalisieren diese unter Einbezug der im Studienverlauf erworbenen Wissensbestände und Kompetenzen
• Sie erarbeiten und begründen ein geeignetes Forschungsdesign unter Berücksichtigung methodologischer und methodischer Erwägungen der Gesundheits-, Pflege- und Sozialforschung
• Sie überführen empirisches und theoretisches Wissen in eine pflegerische Praxisintervention für individuelle pflegebedürftige Personen unter Beachtung der spezifischen Lebenslage, setzen diese um, evaluieren sie und präsentieren die Ergebnisse
Kommunikation und Kooperation
• Sie reflektieren ihre individuelle Verortung in der Arbeitsgruppe und wenden komplexe Fähigkeiten zur Teamarbeit an
• Sie konzipieren Arbeitspläne, definieren Meilensteine und verteilen Arbeitsaufgaben in Gruppenkontexten innerhalb des Arbeitsteams


Wirtschaftsstatistik für BA Public und Non-Profit Management




