
Wir schauen uns Architekturfakultäten in Deutschland an, um zu verstehen, wie Orte des Entwerfens, Lernens und Austauschs räumlich gestaltet sind. Welche Atmosphären entstehen hier – und warum? Was unterscheidet diese Räume voneinander? Welche Rolle spielen Raumproportionen, Licht, Materialität und Farbe im Kontext von Lehre und kreativem Arbeiten?
Zudem widmet sich das Seminar einem zentralen Thema in der Architekturausbildung: dem Arbeitsraum. Dabei wird dieser nicht nur als physischer Ort verstanden, sondern als ein Gefüge, das Lernen, Kreativität und produktive Zusammenarbeit ermöglicht und prägt. Welche räumlichen, sozialen und organisatorischen Bedingungen braucht es, damit ein solcher Raum entstehen kann?
Wir werden untersuchen, wie sich diese Qualitäten grafisch, zeichnerisch und bildhaft mit unterschiedlichsten Techniken erfassen, analysieren und darstellen lassen.
Sie lernen Architekturfakultäten kennen, indem wir sie in Ruhe analysieren – als gebaute Lernlandschaften mit spezifischen räumlichen und sozialen Qualitäten. Gleichzeitig werden Sie erproben, wie sich diese Orte fiktiv weiterdenken und transformieren lassen.
Ziel des Seminars ist es, durch die Analyse bestehender Strukturen sowie durch die Entwicklung eigener Konzepte Kriterien und Maßnahmen für eine ideale Arbeitsumgebung zu formulieren – und festzuhalten, was diese Orte zu guten Räumen macht.
- Dozent/in: Alexandra Antic